فلسطين

  Palästina - Israel - heutige Realitäten
 Frieden wird es nur geben, wenn die Rechte aller Beteiligten anerkannt sind
 

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Über die Ausstellung

Wie kam es dazu?

Einleitung

Schwerpunkte der Ausstel-lung

Bezug zur Schweiz

Literatur (> unter Links)

Siehe ARCHIV (Nakba-Ausstellung in Bern, November 2012)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ausstellung aktuell
  (letzte Bearbeitung: 9.2.2017)

Schweiz:
Ausleihe der 14 Schautafeln in der Schweiz:
Schreiben Sie uns > berner.mahnwache@gmx.ch
(Weiteres unter Kontakt)

     DIE NAKBA, FLUCHT UND VERTREIBUNG DER PALÄSTINENSER/-INNEN
    1948  UND HEUTIGE PALÄSTINENSISCHE REALITÄTEN

   

Aus dem Archiv: 
 

    Nakba-Ausstellung in Langnau ► am 5.2.17 zu Ende gegangen

         Sa, 21. Januar, 17 h -So, 5. Februar Siehe Wochenzeitung f. d. Emmental, 26.1.17
          
NAKBA, Flucht u. Vertreibung d. Palästinenser...1947/48... ZAUNGÄSTE
          
Menschenrechtsbeobachtung in besetzten Gebieten
          
Siehe Flyer mit Rahmenprogramm


    Lesen Sie die Eröffnungsrede von Kurt O. Wyss, Dr. phil > Bieler-Rede
    (16. Mai 2014, anlässlich der Nakba-Ausstellung in Biel)

    
   
CH > französische Sprache

    Nakba-Ausstellung in Lausanne  ► am 24.10.15 zu Ende gegangen

Nun finden wieder jeden Samstag Stand-Aktionen in Lausanne statt:

Il se tient normalement tous les samedis, à l'une ou l'autre des places de marché du centre-ville, de 9h. ou 10h. à 15h. ou 16h.
Prochains stands: samedi 31 octobre, de 9h. à 16h., à St-Laurent

Mehr dazu via
www.urgencepalestine-vd.ch/

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Aus dem Archiv:

Forum de l'Hôtel de Ville mehr via Flyer
Lesen Sie einen Kommentar über die Ausstellung:
z.B. in GAUCHEBDO: "Une exposition ...commémore et explique la Nakba"
Pierre Jeanneret

Fribourg: La NAKBA - Exode et Expulsion des Palestiniens en 1948
Exposition > Espace 25, Bd de Pérolles 25

am 11. Oktober 2014 abgeschlossen - Siehe Kommentar

                                                                commentaire en français 


Deutschland
Nähere Angaben zu den Ausstellungen in Deutschland via "Flüchtlingskinder im Libanon e.V."
Siehe Vereinsseiten

Für die Grundlagen der Ausstellung zeichnen:
Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Deutschland  www.lib-hilfe.de
Unterstützung: Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg und Evang. Entwicklungsdienst


Wie kam es dazu?

Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. hat in 2008 aus Anlass des 60. Jahrestages der Nakba, der Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948, deren Erinnerung mit den gleichzeitigen Feiern zur Gründung des Staates Israel im Mai 1948 zusammenfällt, eine Ausstellung zu der Thematik erarbeitet. Bis heute wurde die Ausstellung in ca. 80 Orten in Deutschland gezeigt, zehntausende BesucherInnen haben sie gesehen und 10.000 Ausstellungskataloge wurden verkauft.

 


Einleitung

Die Ausstellung «Die Nakba» zeigt die Geschichte der Flucht und Vertreibung der Palästinenser/innen und ihrer Enteignung auf. Die Darstellung der Ursprünge des Nahostkonflikts schafft Verständnis für heutige Realitäten und öffnet Zukunftsperspektiven.

Die Ausstellung Nakba (arabisch für Katastrophe) thematisiert in 14 Schautafeln und mit Videopräsentationen die Ereignisse und Entwicklungen im Nahen Osten, die zur Flucht und Vertreibung von über 700'000 palästinensischen Flüchtlingen führten. Die Ausstellung legt den Fokus auf die Geschichte der palästinensischen Flüchtlinge, deren Schicksal bis heute ein Stolperstein auf dem Weg einer Annäherung zwischen Israel und Palästina ist. Nur wer diese Geschichte kennt, kann den Nahostkonflikt verstehen.

Die Ausstellung möchte Raum bieten für eine Auseinandersetzung mit dem Palästinakonflikt
. Je nach den Möglichkeiten der jeweiligen Organisatorinnen / Organisatoren  finden Führungen und Rahmenveranstaltungen statt. Einzelheiten werden rechtzeitig publiziert.

 

Mit dem Teilungsplan der UNO 1947 sollten zwei Staaten entstehen: Israel und Palästina. Der Staat Israel wurde 1948 gegründet, ein Staat Palästina ist bis heute nicht realisiert.

Die Ausstellung thematisiert die Ursachen der Flucht, Vertreibung und Enteignung von über 700'000 Palästinenser/innen und wie es zur Staatsgründung Israels kam. Die Texte und Abbildungen basieren auf historischen Dokumenten.  Die Tatsache von Vertreibungen wird heute auch von den israelischen 'Neuen Historikern' anerkannt (Simcha Flapan, Ilan Pappe u.a.).

Die Flüchtlinge und ihre Nachkommen leben zu einem Teil bis heute in Flüchtlingslagern in der Umgebung Israels oder zerstreut über die ganze Welt - ohne Recht auf Rückkehr oder Entschädigung.

Bis heute wirkt die Nakba nach – tagtäglich, im Leben des palästinensischen Volkes in Israel, im besetzten Gebiet, in den Flüchtlingslagern inner- und ausserhalb Palästinas


 


S
chwerpunkte der Ausstellung
 

  • Zeit zwischen dem Ende des 1. Weltkriegs bis 1947
  • Akte und Form des UNO-Teilungsplans bis zur Ausrufung des Staates Israel (14.5.1948)
  • Zeit des Bürgerkriegs und dessen Folgen
  • Ausweitung zum israelisch-arabischen Krieg (1948/49); gewaltige Flüchtlingsströme
  • UNO-Resolution 194 (sog. Rückkehr-Resolution)
  • Situation der palästinensischen Flüchtlinge (Beispiele aus nahöstlichen Ländern und der Schweiz)
  • Kunst und Kultur

Auf der Flucht aus Galiläa 1948

 

 

Bezug zur Schweiz
 

Der Konflikt im Nahen Osten geht auch uns etwas an. Die Schweiz ist mit Israel/Palästina vielfältig verknüpft. Sie ist ein neutrales Land mit humanitärer Tradition und Depositarstaat der IV. Genfer Konvention; das IKRK hat in der Schweiz seinen Sitz. Die Schweiz war über die Vertreibung und die Flucht der palästinensischen Flüchtlinge immer aus nächster Nähe informiert. Sie unterstützt bis heute im Rahmen ihrer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe die UNRWA, das UNO-Hilfswerk für die Palästinaflüchtlinge, massgeblich.

Die Schweiz leistet im Nahen Osten Vermittlerdienste, indem sie den Dialog mit allen Beteiligten pflegt.

Als Tourist/innen und Pilger/innen reisen Schweizer/innen nach Israel und Palästina, sie halten sich dort aus familiären, wirtschaftlichen, kulturellen, politischen oder militärischen Gründen auf, oder sie nehmen an Beobachtungsmissionen internationaler Organisationen teil.
*
Im August 2004 hat eine Arbeitsgruppe des israelischen Justizministeriums, die von Generalstaatsanwalt Menachem Mazuz einberufen wurde, die Folgen eines Urteils des Internationalen Gerichtshofes überprüft und empfohlen, dass die israelische Regierung die Anwendung der Vierten Genfer Konvention auf das Westjordanland und Gaza erwägen sollte.


ARCHIV
Aus dem Programm Nov. 2012 >
Vision, Kritik und Dialog

Unsere Vision
Frieden wird es nur geben, wenn die Rechte aller Involvierten anerkannt sind. Die Ausstellung weckt Verständnis für die Rechte der Palästinenser/innen, für ihre Hoffnungen auf eine selbstbestimmte und gerechte Zukunft. Verständnis erfordert Wissen, in diesem Fall Wissen um die Nakba.

Kritik und Dialog
In Deutschland, aber auch in der Schweiz wurde die Ausstellung kritisiert, diskutiert, unterstützt.

Hier finden Sie einige Dokumente, die die damaligen Debatten widerspiegeln.
 

Die Ausstellungsmacherin Ingrid Rumpf erhielt nach den Kritiken in Deutschland breite Unterstützung für die Ausstellung:

 

Die Broschüre mit den Ausstellungstafeln zum Download im Kleinformat  (PDF 6.5MB)
Die Broschüre kann in der Ausstellung gekauft werden.

Saal des Kirchgemeindehauses Langnau

Einzel-Fluchtschicksal (bernisches Beispiel der NAKBA-Ausstellung)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilungsplan der UNO von 1947

 

Jaffa 1948, zerstörter arab. Stadtteil   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 4. Genfer Konvention schützt Zivilpersonen,
die sich in Feindeshand oder in einem besetzten Gebiet befinden, gegen Willkür und Gewalt.

Am 15. Juli 1999 traf eine Konferenz der Unterzeichnerstaaten der Vierten Genfer Konvention im UN-Hauptquartier in Genf zusammen. Sie bestimmte, dass die Konvention in den besetzten palästinensischen Gebieten anwendbar ist, einschliesslich Jerusalems.
2001, während eines eintägigen Treffens der Unterzeichnerstaaten, haben 114 Länder eine Drei-Seiten-Erklärung angenommen, die bestätigt, dass die Bedingungen der Konvention auf die palästinensischen Gebiete anwendbar sind.*